SEO Website Migration

So gelingt dein Relaunch
ohne Traffic-Einbruch.

Sub-Header Text

<--- Individueller Content beginnt hier --->

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Website-Relaunch ist zuerst ein SEO-Projekt. Die meisten Traffic-Einbrüche sind ein Organisationsproblem: Niemand trägt am Go-Live-Tag klar die SEO-Verantwortung.
  • Das URL-Mapping ist das Herzstück: jede alte URL nach Relevanz migrieren, konsolidieren (301) oder löschen (410).
  • Die ersten 48 Stunden entscheiden. Eigene, vorab aufgesetzte Tools sind Pflicht, weil die Search Console als Frühwarnsystem zu langsam ist.
  • KI-Sichtbarkeit ist der blinde Fleck 2026: Bei Marke- oder Domain-Wechseln setzt sich das Grounding trotz 301 teilweise zurück. Plane sie als eigenen Workstream.
  • Die wichtigste Frage zuerst: Wer drückt am Tag des Go-Lives den roten Knopf?

Ein Website Relaunch ist ein SEO-Projekt und zugleich ein Technik- und Design-Projekt. Heikel wird er vor allem wegen der vielen Beteiligten: Redirects sind geplant, CMS-Features monatelang gebrieft, der Go-Live-Termin steht. Was fehlt, ist die Zuständigkeit am Tag der Migration. Wer leitet das Projekt, priorisiert Tickets im Ernstfall und ordnet SEO gegenüber den anderen Disziplinen ein?

In den letzten zehn Jahren habe ich Migrationen vom Mittelständler mit 10 Millionen Euro Umsatz bis zum Branchen-Champion mit 900 Millionen begleitet. Davor habe ich bei Rocket Internet Ventures wie Foodpanda, Delivery Hero, Linio und Dafiti gearbeitet. Nach Dutzenden Migrationen ist meine These simpel: Die teuerste Migration ist die, bei der niemand vorher die SEO-Verantwortung übernommen hat.

Dieser Leitfaden ist meine SEO-Migrations-Checkliste aus der Praxis, für alle, die einen Relaunch verantworten und danach möglichst wenig offene Fragen haben wollen.

Was ist ein Website Relaunch?

Ein Website-Relaunch ist jeder tiefe Eingriff in das, was Suchmaschinen, große Sprachmodelle (LLMs) und Nutzer*innen auf deiner Seite bewerten: Domain, URL-Struktur, CMS, Design, Navigation, Hosting, Template oder eine Kombination daraus. Ob SEO-Migration, Relaunch oder Website-Migration, gemeint ist meist derselbe Vorgang.

Wichtiger als das Label ist das Risikoprofil:

Migrations-Typ Was sich ändert SEO-Risiko
Redesign Die Optik; URLs, Struktur und Technik bleiben Niedrig bis mittel
Replatforming CMS oder Shop-System (z. B. von OXID auf Shopify), oft samt Kundendaten und Bestellungen Mittel bis hoch
Domain-Migration Domain, Marke oder beides Sehr hoch, vor allem in KI-Systemen

(Grafik: Risikoprofil nach Migrations-Typ)

Das "SEO Website Migration 1x1": aus 1 + 1 wird selten 2, es sei denn, du führst nach einer Übernahme zwei Plattformen zusammen. Sonst ist eine Migration vor allem Risikominimierung. Der Business Case ist defensiv: Geht es schief, verlierst du nachhaltig Umsatz.

Warum Website Relaunches aus SEO-Perspektive scheitern

Beim Relaunch passiert in den Suchmaschinen vieles gleichzeitig: Bots müssen neu crawlen, indexieren und bewerten, das Crawl-Budget (die Zahl der URLs, die Suchmaschinen pro Zeitfenster abrufen) verteilt sich auf neue Pfade, die Linkkraft externer Verweise wandert nur über saubere 301-Weiterleitungen mit, und Nutzersignale wie Klickrate und Verweildauer setzen sich zurück.

Ab dem Tag der Migration rechne ich mit vier bis acht Wochen bis zur Stabilisierung, und in dieser Phase verzeihen Suchmaschinen wenig. Erste Erkenntnisse gibt es aber sofort, weil Crawler jede Änderung zeitnah abgreifen. Die Zeiteinheit zur Fehlerkorrektur sollte sich in Stunden messen lassen, nicht in Tagen!

Die größten Fehler entstehen durch Unwissenheit, schlechte Umsetzung oder fehlende Ansprechpartner*innen. Letzteres vor allem, wenn niemand klar die SEO-Verantwortung trägt. Die Technik ist zwar komplex, aber beherrschbar. Woran Migrationen wirklich scheitern, ist die Organisation. Wer einen SEO-Relaunch plant, nimmt sie deshalb mindestens so ernst wie die Technik. Es nützt nichts, Fehler zu finden, wenn das Entwicklungsteam längst Feierabend hat.

Wo es konkret schiefläuft, sehe ich fast immer an den gleichen Stellen:

  • URL-Mapping ist falsch oder zu oberflächlich? Bei Tausenden von URLs verliert man leicht den Überblick.
  • URL-Mapping übergeben, einzelne Redirects greifen aber nicht? Crawle die alte Domain parallel mit Screaming Frog, damit keine URL durchs Raster fällt.
  • Frontend und Backend werden getrennt ausgerollt? Plane zwei Wochen Feature-Freeze mit Recovery-Puffer und Rollback-Kriterien pro Komponente.
  • Externe Agentur oder Dienstleister im Spiel? Lege vor dem Go-Live fest, wer in den ersten 24 Stunden für Hotfixes erreichbar ist.
  • Go-Live-Timing ohne Puffer? Wer Donnerstag um 16 Uhr migriert, hat einen Tag für Hotfixes, danach nur den Wochenend-Notdienst. Plane den Go-Live Anfang der Woche.
  • Migration mit Brand- oder Domain-Wechsel? Plane den Umzug von PR und Brand-Mentions parallel, sonst startest du in der KI-Suche bei null. Auch Feeds und das Google Business Profile müssen mitziehen.
  • Ansprechpartner*innen gebrieft, aber Nachbereitung wackelt? Es braucht eine Checkliste und ein Backup, damit die Prüfungen pro Template-Typ standardisiert ablaufen, egal von wem.

Die beste Absicherung ist eine Staging-Umgebung: Läuft die Migration erst dort und dann kontrolliert live, fängst du die meisten Probleme ab, bevor sie live auftauchen.

Deine Taskforce: Wer trägt die Verantwortung?

Vor jedem Relaunch stelle ich dieselbe Frage: Wer entscheidet am Go-Live-Tag, ob die Migration weiterläuft oder zurückgerollt wird, und an wen meldest du Probleme, damit sie nach Business Case priorisiert werden? In sieben von zehn Projekten gibt es darauf keine klare Antwort, weil jede Disziplin für sich arbeitet und alle denken: Wird schon.

In komplexen Migrationen mit interner IT, Agentur, Content-Team und Marketing gibt es zu viele Übergaben. Greift eine Weiterleitung in der .htaccess (der Konfigurationsdatei des Webservers) nicht, fehlt ein Canonical-Tag (das HTML-Tag, das Google die maßgebliche URL-Version nennt) oder bleiben Meta-Daten leer, braucht es jemanden, der entscheidet und löst.

Vor jedem Kickoff lege ich deshalb eine Rollenverteilung fest, zusätzlich zur Aufgabenliste. Im Kern ist das eine einfache RACI-Logik: Eine Person ist accountable, die Teams sind responsible. Pro Team eine namentlich benannte Person samt Backup, erreichbar am Go-Live-Tag und danach:

Rolle Owner Verantwortung
Gesamtsteuerung Eine Person mit Entscheidungsbefugnis (du) Ordnet SEO gegenüber Technik und Termin ein und entscheidet am Go-Live über den Rollback
Entwicklung CMS oder Shop-System (z. B. von OXID auf Shopify), oft samt Kundendaten und BestellungenEntwicklungsteam oder Agentur Redirects, Templates, Deployment, Canonicals, Meta-Daten
Server & Infrastruktur Dienstleister oder Dev-Team .htaccess, Statuscodes, DNS, Hosting
Analytics & Monitoring Analytics- oder Data-Team Tracking und Live-Checks der ersten 24 Stunden, Frühwarnsignale

Für die Gesamtsteuerung gilt: Hier musst du sattelfest sein und je Problem einen Business Case liefern, falls nötig. Jede Rolle bekommt eine Reaktionszeit und einen Eskalationsweg, und hinter jedem Team steht ein konkreter Name. Das kostet zwei Stunden vorab und spart oft Wochen Recovery-Zeit.

Achtung bei großen Projekten: Hier werden gern Skripte ausgeführt, um die .htaccess zu generieren. Funktioniert etwas nicht, braucht es auch den Owner dazu.

Technische Must-Haves vor dem Go-Live

Vor jedem Go-Live hake ich eine Reihe technischer Bausteine ab und strukturiere eine transparente Checkliste.

URL-Mapping: das Herzstück der Migration

Das URL-Mapping ist die vollständige Liste aller alten URLs mit Zuordnung zu den neuen URLs inklusive einer Qualifizierung pro URL. Ein fehlendes Mapping ist die häufigste Einzelursache für Traffic-Verluste nach einem Relaunch. Grundlage jeder Entscheidung ist Relevanz: Bewerte jede URL anhand der KPIs, die du ohnehin monitorst, etwa GA4-Umsatz, Impressionen, Klicks, Position, Backlinks und KI-Erwähnungen. Kleiner Tipp: Gewichte die einzelnen Metriken und du bekommst ein Scoring-Modell als Orientierung.

Bei Boost it stecken wir an dieser Stelle enorm viel Aufwand rein, weil hier über Gewinn und Verlust der Migration entschieden wird.

(Grafik: Beispielhaftes URL-Scoring mit gewichteten Metriken)

Migrieren, konsolidieren oder löschen

Pro URL gibt es drei Optionen:

  • Migrieren. Die Seite ist relevant und wird migriert, inklusive Inhalt, Meta-Daten, Bildern, Alt-Texten und interner Verlinkung.
  • Konsolidieren. Mehrere schwächere Seiten fließen in eine stärkere. Du behältst die leistungsstärkste URL und leitest den Rest per 301 darauf. Das stärkt die Autorität, riskiert aber Umsatz, wenn die neue Seite nicht alle Suchintentionen der Vorgänger abdeckt. Detailliert prüfen.
  • Löschen. Seiten ohne Traffic, Backlinks und strategische Bedeutung bekommen den Status 410. Tauchen doch noch Signale auf, etwa externe Links, leitest du per 301 auf die passende neue URL.

(Grafik: Redirect-Map, drei Entscheidungen pro URL)

Ein gesetzter 301 allein reicht jedoch nicht. Jede Weiterleitung braucht eine inhaltlich vollwertige Gegenseite. Meine Faustregel: Was vorher funktioniert hat, muss danach weiter funktionieren.

Auch Bilder, PDFs und Mediendateien haben URLs und gehören ins Mapping, und die interne Verlinkung zeigt direkt auf die neuen Ziele. Denk daran: Es ändert sich jede einzelne URL. Gib deshalb auch externen Marketingagenturen frühzeitig Bescheid, damit Feeds und Kampagnen angepasst werden.

Weitere technische Bausteine

Die folgenden Punkte prüfe ich vor jedem Go-Live:

  • URL-Struktur. Kurz, sprechend, ohne Session-IDs oder dynamische Parameter, so weit ist es klar. Wichtiger ist, dass die Struktur vorab abgestimmt und dann konsequent angewendet wird.
  • robots.txt und XML-Sitemap. Die robots.txt regelt, was Crawler dürfen. Die Sitemap zeigt ihnen, was sie crawlen sollen. Beide müssen am Go-Live auf die neue Website verweisen und in der Search Console eingereicht sein. Es hilft, die alte Sitemap übergangsweise online zu lassen. So crawlt Google die alten URLs erneut, erkennt die Weiterleitungen schneller und überträgt die Signale zügiger auf die neuen URLs. Bei einem Domain-Wechsel meldest du den Umzug zusätzlich über das Change-of-Address-Tool der Search Console. Das Gleiche gilt für die Bing Webmaster Tools, die eine eigene Funktion für Domain-Umzüge bieten.
  • Canonical-Tags. Doppelte oder leere Canonicals sind ein klassischer Fehler beim Plattformwechsel. Hier schleichen sich oft simple Fehler ein, etwa ein falsches Protokoll, uneinheitliche Trailing Slashes oder eine nicht angepasste URL-Syntax.
  • hreflang-Tags. Bei mehrsprachigen Seiten müssen die Sprach- und Länderverweise korrekt verknüpft sein. Ein Klassiker ist, dass sie nach dem Relaunch noch auf die alte Struktur zeigen.
  • Staging-Umgebung. Die Testversion hältst du per robots.txt, Basic-Auth oder noindex-Header für Google unsichtbar. Indexierte Staging-Seiten kosten Vertrauen. Häufiger ist der umgekehrte Fehler: Die Staging-robots.txt oder ein sitewide noindex gehen versehentlich mit live, und plötzlich darf kein Crawler die Live-Seite besuchen.
  • Core Web Vitals. Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität sind Ranking-Faktoren. Ein langsamerer Relaunch ist ein Rückschritt. Oft sind es unkomprimierte Bilder oder Videos, die den neuen Build ausbremsen.
  • Strukturierte Daten. Das Schema-Markup für Produkte, Artikel und FAQ muss mindestens das alte Niveau halten.
  • Backup und Rollback-Fähigkeit. Vor dem Go-Live sicherst du den alten Stand vollständig, inklusive Datenbank und Konfiguration. Nur so ist der Rollback aus der Taskforce mehr als ein Plan auf dem Papier. Stimm ihn vorab ab und kläre, bis zu welchem Schritt er überhaupt möglich ist.
  • llms.txt, falls vorhanden. Behandle sie wie die robots.txt. Ändert sich das URL-Schema, müssen die dort gelisteten URLs mitziehen. Ein nachweislicher Ranking- oder Citation-Hebel für die KI-Suche ist sie nach heutigem Stand nicht. Manche Systeme erzeugen sie inzwischen automatisch, prüfe also, ob bei dir überhaupt eine existiert.
  • Manueller Check. Einzelne Templates nach vorab definierten To-dos prüfen, von der Kategorieseite bis zum Checkout.

Wer einen detaillierten Projektplan aufsetzt, versieht jeden dieser Punkte mit klaren Verantwortlichkeiten.

growth system

Bereit zu wachsen? Just boost it.

Ein kurzer Call. Ein 90-Tage-Plan. Echte Ergebnisse.

CASES

Von Chaos zu Klarheit.

The Brands that boosted it.

Eindeutige Fallstudien und hart erarbeitete Erkenntnisse zu SEO, SEA, GEO, Analytics & Retention.

GAIA AG
Challenge

GAIA ist ein führendes Unternehmen für digitale Gesundheitsanwendungen mit über 20 Jahren Erfahrung und klinisch validierten Produkten. Der Vertrieb basierte jedoch nahezu ausschließlich auf B2B-Strukturen und einem stark offline geprägten Prozess über Ärzt:innen und Krankenkassen. Die zentrale Herausforderung war grundlegend: Wie lässt sich ein hochregulierter, vertrauensbasierter und sensibler Gesundheitsprozess in einen digitalen, skalierbaren und datenschutzkonformen Funnel übersetzen? Die strategische Vision war vorhanden, eine operative B2C-Engine jedoch nicht.

Solution

Wir konzipierten einen vollständigen digitalen B2C-Funnel end-to-end. Parallel dazu implementierten wir ein umfassendes Full-Funnel-Tracking- und Experimentation-Setup für die Kernmarken "deprexis" und "somnovia": Server-Side Tracking, multivariate Tests und Looker-Dashboards zur kontinuierlichen Performance-Bewertung. Paid Search (inkl. PMax) wurde als primärer Akquisekanal aufgebaut, ergänzt durch HubSpot-Workflows zur Reaktivierung von Nutzer:innen, die den Funnel verlassen hatten. Gleichzeitig wurden die Grundlagen für organisches Wachstum gelegt, inklusive CMS-Requirements und SEO-Readiness.

Result

Innerhalb von drei Monaten wurde eine vollständig funktionsfähige, messbare B2C-Lead-Akquisitionspipeline live geschaltet. Paid Search entwickelte sich zu einem skalierbaren Wachstumstreiber:

- Adspend stieg um +540 % bei somnovia sowie um +826,9 % bei deprexis

- Traffic wuchs um +376,4 % bei somnovia und +130,8 % bei deprexis

- B2C ist heute ein inkrementeller Wachstumskanal für GAIA und wird aktuell auf weitere Märkte und digitale Gesundheitsanwendungen ausgerollt.

MHC Mobility
Challenge

MHC Mobility befand sich in einer umfassenden Rebranding- und Redesign-Phase mit klarer Marktpositionierung, definierten Personas und einer neuen visuellen Identität.

Die Website lief jedoch auf Salesforce und war nicht durch das Marketing steuerbar: Jede Änderung erforderte Entwicklerressourcen, Content-Updates waren langsam und wiederkehrende technische SEO-Probleme verhinderten Skalierung. Die Strategie war vorhanden, die Umsetzung limitiert.

Solution

Wir empfahlen einen klaren Schnitt und den Wechsel weg von Salesforce hin zu einer vom Marketing kontrollierten Plattform.

Gemeinsam mit dem MHC-Team und weiteren Agenturpartnern migrierten wir auf ein WordPress-basiertes Setup, ausgelegt auf SEO, Content-Skalierung und technische Stabilität. Dadurch wurden schnelle Content-Rollouts, eine saubere Seitenarchitektur und der systematische Aufbau organischer Nachfrage möglich.

Result

Nach der Plattformmigration beschleunigte sich die organische Performance deutlich. Die Klicks stiegen innerhalb von sechs Monaten um +63 %, während die Impressionen um +97 % zunahmen. Organischer Traffic entwickelte sich zum größten Akquisekanal und lieferte 41,77 % aller Leads, während Non-Brand-Organic-Leads um +964,86 % wuchsen. Die Sichtbarkeit (SISTRIX) erhöhte sich um +1.180 % und deckt heute zentrale Non-Brand-Keywords ab.

Dalma
Challenge

Starke Performance in Frankreich, aber kaum Sichtbarkeit in Deutschland. Fehlende Inhalte, fehlendes Tracking, keine DE-spezifische Strategie.

Solution

Neuer SEO-Ansatz für den deutschen Markt: transaktionale Inhalte, vollumfängliches Tracking, AI-gestützte Content-Pipeline, technisches Setup und GEO/AIO-Optimierung.

Result
  • Markteintritt von 0 auf 100 mit komplett neuem SEO-Setup;
  • 170+ Content Pieces zwischen Mai–November 2025;
  • Break-even der Agenturkosten nach nur 3 Monaten;
  • +272 % mehr organische Klicks Non-Brand;
  • +940 % mehr Impressionen Non-Brand;
  • Starke LLM-Visibility bei Hund- & Katzenversicherungsthemen;
  • Optimierung nicht nur von DE, sondern auch FR
ROHDE Shoes
Challenge

ROHDE ist eine Traditionsmarke mit über 150 Jahren Geschichte – bis 2021 jedoch rein B2B. Mit dem Wechsel zu einem D2C-Modell musste innerhalb von nur drei Monaten ein komplett neuer Online-Shop aufgebaut und ein neues digitales Operating Model etabliert werden.

Solution

Boost it übernahm Projektmanagement, Tracking, SEA, CRM-Setup, Content Seeding und Business Sparring als operative D2C-Unit, die ROHDEs internes Team ergänzt.

Result

ROHDE hat seit 2021 relevante Umsatzanteile über D2C aufgebaut und einen völlig neuen Weg zur Kundenansprache eingeschlagen.

  • ~7× Umsatzwachstum innerhalb von drei Jahren;
  • +122% YoY CAGR;
  • Organic Search wuchs auf das 6-Fache des ursprünglichen Niveaus als Top 3 Umsatzkanal;
  • SEA liefert 40–45 % des Umsatzes in Peak-Phasen, gezielt gesteuert über ROAS 6;
  • CRM erzielte den effizientesten CPO durch ~22% Reaktivierung von Kunden;
  • Server Side Tracking inkl. Attributionsmodell in Big Query, Stichdata und einer Postgres Datenbank.

McMakler
Challenge

McMakler skalierte ein hybrides PropTech-Maklermodell mit einem starken öffentlichen Bewertungstool, doch die digitale Präsenz litt unter einer unstrukturierten SEO-Architektur, Content-Kannibalisierung und einer nicht optimierten Seitenstruktur. Dies gefährdete sowohl die Sichtbarkeit als auch die Crawling-Effizienz im deutschlandweiten Immobilienmarkt.

Solution

Wir führten einen umfassenden SEO-Health-Check durch, strukturierten die Content-Architektur in strategische Themencluster und Magazinartige Content-Hubs um, konsolidierten Kurzformate zu ganzheitlichen, autoritativen Artikeln und entwickelten eine interne Verlinkungslogik, die das „McCompass“-Bewertungstool optimal unterstützt.

Durch die gezielte Fokussierung auf relevante Städte und Regionen stellten wir sicher, dass Crawl-Budget, Rankings und Nutzerführung maximal profitieren. So konnte sich McMakler als datengetriebene PropTech-Marke und als vertrauenswürdige Informationsquelle positionieren.

Result
  • Ermöglichte McMakler, McCompass als SEO-getriebenen Lead-Acquisition-Channel zu nutzen – statt allein auf Paid oder Offline zu setzen;
  • Aufbau eines skalierbaren Content-Fundaments, das perfekt zur hybriden digitalen + lokalen Markenidentität passt und Vertrauen, Reichweite und langfristiges organisches Wachstum stärkt;
  • Reduzierung zentraler SEO-Risiken (Kannibalisierung, Strukturprobleme) in einer Phase, in der McMakler signifikant in Wachstum investierte und seine Marktführerrolle ausbaute.
Autarq Solar Roof Tiles
Challenge

Autarq benötigte einen ganzheitlichen SEO- und SEA-Ansatz, um Markenbekanntheit und Lead-Generierung vollständig neu aufzubauen. Zusätzlich war ein umfassendes Full-Funnel-Tracking erforderlich, das nicht nur Website-Daten, sondern auch Backend- und CRM-Daten integriert.

Solution

Entwicklung einer Full-Funnel-Strategie, bestehend aus technischem SEO, Paid Search und Content-Marketing-Hebeln. Grundlage war ein vollständiges Funnel-Tracking auf Basis von Server-Side Tracking über Google Cloud Run und GTM, inklusive Visualisierung der Daten in Looker. Sämtliche Marketingaktivitäten nutzten Echtzeit-Leaddaten kombiniert mit Marketingdaten, um Margenbeiträge und CACs präzise auszusteuern.

Result
  • +150 % mehr High-Intent-Leads im Jahresvergleich
  • 40 % geringere Akquisitionskosten
  • 300-fache Steigerung der Suchsichtbarkeit zu Solarthemen.
growth system

Was unsere Kunden sagen.

SEO und SEA abgeliefert.

Unternehmen vertrauen Boost it, um ihr Performance Marketing auf das nächste Level zu bringen. Hier siehst du, wie wir ihr Wachstum transformiert haben.

Boost it begleitet ROHDE auf der Reise von B2B zu D2C seit der ersten Stunde. Das Ziel lag darin, innerhalb von 3 Monaten den ROHDE D2C Onlineshop zu launchen, dabei das Projekt Management zu übernehmen und SEO sowie SEA umzusetzen. Bis heute Supporte BOOST IT kontinuierlich im Performance Marketing. Was hat Ihnen während Ihrer Zusammenarbeit am meisten Spaß gemacht? Der direkte Kontakt und eine umfassende Beratung über jeden Aspekt hinweg, um ROHDE ganzheitlich aufzustellen. Stets ehrlich und transparent.

Marco Herbst
Head of Content
ROHDE Shoes GmbH

Was war das Ziel Ihrer Zusammenarbeit? Boost It hat den Launch unserer Marke sehr effektiv durch strategische Beratung und taktische Umsetzung unterstützt Was hat Ihnen während Ihrer Zusammenarbeit am meisten Spaß gemacht? Die Agentur war immer proaktiv und immer bestens informiert

Benjamin Ruth
Managing Director
Wildwood Camping

BOOST IT sollte zunächst nur Klaviyo als Markting Tool integrieren. Mittlerweile unterstützt uns die Agentur hollistisch im Bereich CRM, SEO und Controlling. Die Agentur arbeitet mega flexibel nach unserem Bedarf. Von komplett autonom bis kooperativ im Sparring sind sie enorm easy zu handlen.

Thomas Tannenberg
Chief Growth Officer
BIOMES

Stephan was a model of professionalism and efficiency. We found he was very targeted and highly knowledgeable regarding SEO. He left us with detailed and easy-to-implement recommendations which we have been able to put live quickly, creating value for the business. We recommend him highly.

Alex Molloy
Co-Founder
Valiant Finance

Stephan is a SEO guru with a clear passion for digital marketing and search. The quality of Stephan's work was higher than we had seen from any digital agency so we would highly recommend him for any business looking to improve their SEO.

Chris Brycki
Founder & CEO
Stockspot

Das Ziel unserer Zusammenarbeit war die SEO Optimierung unseres Online Shops, Verbesserung bestehender Elemente und Aufbau neuer Collections. Boost it ist ein super Team: Responsive, Proaktiv, Analytisch und reflektiert.

Julia Meyer zu Erpen
Head of B2C
Wellington Clothing GmbH

BOOST IT has a very professional team. And Stephan is an excellent team leader, great with followup, attention to detail, and aligning with all parties involved. Being so busy as we are, Stephan always knew how to give us the right amount of "push" to move forward. I truly enjoyed our collaboration.

Andrea Corrales
General Manager
VESYNC

Was war das Ziel Ihrer Zusammenarbeit? Die kombinierte SEO & SEA Optimierung und der damit einhergehende maximal effiziente Budgeteinsatz. Was hat Ihnen während Ihrer Zusammenarbeit am meisten Spaß gemacht? Die Kommunikation, der Erhalt passgenauer Impulse und die hoch professionelle Umsetzung.

Kai Buntrock
CEO
Autarq GmbH

Was war das Ziel Ihrer Zusammenarbeit? BOOST IT hilft uns dabei unsere Google Experience zu verbessern und Performance auf unseren Onlineshop zu bekommen. Was hat Ihnen während Ihrer Zusammenarbeit am meisten Spaß gemacht? Die Zusammenarbeit mit Stephan von BOOST IT ist immer konstruktiv und auf Augenhöhe. Mit seiner Erfahrungen und seinem holistischen Denkanstößen hilft er uns die Brand ganzheitlich nach Vorne zu bringen. Besonderes Augenmerk liegt hierbei für ihn auch immer auf den Bedürfnissen der Brand und einer langfristigen Zielstrategie.

Elisa Timmert
Head of Marketing
ROHDE Shoes GmbH
growth system

Bereit zu wachsen? Just boost it.

Ein kurzer Call. Ein 90-Tage-Plan. Echte Ergebnisse.