SEO Website Migration

So gelingt dein Relaunch
ohne Traffic-Einbruch.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Website-Relaunch ist zuerst ein SEO-Projekt. Die meisten Traffic-Einbrüche sind ein Organisationsproblem: Niemand trägt am Go-Live-Tag klar die SEO-Verantwortung.
  • Das URL-Mapping ist das Herzstück: jede alte URL nach Relevanz migrieren, konsolidieren (301) oder löschen (410).
  • Die ersten 48 Stunden entscheiden. Eigene, vorab aufgesetzte Tools sind Pflicht, weil die Search Console als Frühwarnsystem zu langsam ist.
  • KI-Sichtbarkeit ist der blinde Fleck 2026: Bei Marke- oder Domain-Wechseln setzt sich das Grounding trotz 301 teilweise zurück. Plane sie als eigenen Workstream.
  • Die wichtigste Frage zuerst: Wer drückt am Tag des Go-Lives den roten Knopf?

Ein Website Relaunch ist ein SEO-Projekt und zugleich ein Technik- und Design-Projekt. Heikel wird er vor allem wegen der vielen Beteiligten: Redirects sind geplant, CMS-Features monatelang gebrieft, der Go-Live-Termin steht. Was fehlt, ist die Zuständigkeit am Tag der Migration. Wer leitet das Projekt, priorisiert Tickets im Ernstfall und ordnet SEO gegenüber den anderen Disziplinen ein?

In den letzten zehn Jahren habe ich Migrationen vom Mittelständler mit 10 Millionen Euro Umsatz bis zum Branchen-Champion mit 900 Millionen begleitet. Davor habe ich bei Rocket Internet Ventures wie Foodpanda, Delivery Hero, Linio und Dafiti gearbeitet. Nach Dutzenden Migrationen ist meine These simpel: Die teuerste Migration ist die, bei der niemand vorher die SEO-Verantwortung übernommen hat.

Dieser Leitfaden ist meine SEO-Migrations-Checkliste aus der Praxis, für alle, die einen Relaunch verantworten und danach möglichst wenig offene Fragen haben wollen.

Was ist ein Website Relaunch?

Ein Website-Relaunch ist jeder tiefe Eingriff in das, was Suchmaschinen, große Sprachmodelle (LLMs) und Nutzer*innen auf deiner Seite bewerten: Domain, URL-Struktur, CMS, Design, Navigation, Hosting, Template oder eine Kombination daraus. Ob SEO-Migration, Relaunch oder Website-Migration, gemeint ist meist derselbe Vorgang.

Wichtiger als das Label ist das Risikoprofil:

Migrations-Typ Was sich ändert SEO-Risiko
Redesign Die Optik; URLs, Struktur und Technik bleiben Niedrig bis mittel
Replatforming CMS oder Shop-System (z. B. von OXID auf Shopify), oft samt Kundendaten und Bestellungen Mittel bis hoch
Domain-Migration Domain, Marke oder beides Sehr hoch, vor allem in KI-Systemen

(Grafik: Risikoprofil nach Migrations-Typ)

Das "SEO Website Migration 1x1": aus 1 + 1 wird selten 2, es sei denn, du führst nach einer Übernahme zwei Plattformen zusammen. Sonst ist eine Migration vor allem Risikominimierung. Der Business Case ist defensiv: Geht es schief, verlierst du nachhaltig Umsatz.

Warum Website Relaunches aus SEO-Perspektive scheitern

Beim Relaunch passiert in den Suchmaschinen vieles gleichzeitig: Bots müssen neu crawlen, indexieren und bewerten, das Crawl-Budget (die Zahl der URLs, die Suchmaschinen pro Zeitfenster abrufen) verteilt sich auf neue Pfade, die Linkkraft externer Verweise wandert nur über saubere 301-Weiterleitungen mit, und Nutzersignale wie Klickrate und Verweildauer setzen sich zurück.

Ab dem Tag der Migration rechne ich mit vier bis acht Wochen bis zur Stabilisierung, und in dieser Phase verzeihen Suchmaschinen wenig. Erste Erkenntnisse gibt es aber sofort, weil Crawler jede Änderung zeitnah abgreifen. Die Zeiteinheit zur Fehlerkorrektur sollte sich in Stunden messen lassen, nicht in Tagen!

Die größten Fehler entstehen durch Unwissenheit, schlechte Umsetzung oder fehlende Ansprechpartner*innen. Letzteres vor allem, wenn niemand klar die SEO-Verantwortung trägt. Die Technik ist zwar komplex, aber beherrschbar. Woran Migrationen wirklich scheitern, ist die Organisation. Wer einen SEO-Relaunch plant, nimmt sie deshalb mindestens so ernst wie die Technik. Es nützt nichts, Fehler zu finden, wenn das Entwicklungsteam längst Feierabend hat.

Wo es konkret schiefläuft, sehe ich fast immer an den gleichen Stellen:

  • URL-Mapping ist falsch oder zu oberflächlich? Bei Tausenden von URLs verliert man leicht den Überblick.
  • URL-Mapping übergeben, einzelne Redirects greifen aber nicht? Crawle die alte Domain parallel mit Screaming Frog, damit keine URL durchs Raster fällt.
  • Frontend und Backend werden getrennt ausgerollt? Plane zwei Wochen Feature-Freeze mit Recovery-Puffer und Rollback-Kriterien pro Komponente.
  • Externe Agentur oder Dienstleister im Spiel? Lege vor dem Go-Live fest, wer in den ersten 24 Stunden für Hotfixes erreichbar ist.
  • Go-Live-Timing ohne Puffer? Wer Donnerstag um 16 Uhr migriert, hat einen Tag für Hotfixes, danach nur den Wochenend-Notdienst. Plane den Go-Live Anfang der Woche.
  • Migration mit Brand- oder Domain-Wechsel? Plane den Umzug von PR und Brand-Mentions parallel, sonst startest du in der KI-Suche bei null. Auch Feeds und das Google Business Profile müssen mitziehen.
  • Ansprechpartner*innen gebrieft, aber Nachbereitung wackelt? Es braucht eine Checkliste und ein Backup, damit die Prüfungen pro Template-Typ standardisiert ablaufen, egal von wem.

Die beste Absicherung ist eine Staging-Umgebung: Läuft die Migration erst dort und dann kontrolliert live, fängst du die meisten Probleme ab, bevor sie live auftauchen.

Deine Taskforce: Wer trägt die Verantwortung?

Vor jedem Relaunch stelle ich dieselbe Frage: Wer entscheidet am Go-Live-Tag, ob die Migration weiterläuft oder zurückgerollt wird, und an wen meldest du Probleme, damit sie nach Business Case priorisiert werden? In sieben von zehn Projekten gibt es darauf keine klare Antwort, weil jede Disziplin für sich arbeitet und alle denken: Wird schon.

In komplexen Migrationen mit interner IT, Agentur, Content-Team und Marketing gibt es zu viele Übergaben. Greift eine Weiterleitung in der .htaccess (der Konfigurationsdatei des Webservers) nicht, fehlt ein Canonical-Tag (das HTML-Tag, das Google die maßgebliche URL-Version nennt) oder bleiben Meta-Daten leer, braucht es jemanden, der entscheidet und löst.

Vor jedem Kickoff lege ich deshalb eine Rollenverteilung fest, zusätzlich zur Aufgabenliste. Im Kern ist das eine einfache RACI-Logik: Eine Person ist accountable, die Teams sind responsible. Pro Team eine namentlich benannte Person samt Backup, erreichbar am Go-Live-Tag und danach:

Rolle Owner Verantwortung
Gesamtsteuerung Eine Person mit Entscheidungsbefugnis (du) Ordnet SEO gegenüber Technik und Termin ein und entscheidet am Go-Live über den Rollback
Entwicklung CMS oder Shop-System (z. B. von OXID auf Shopify), oft samt Kundendaten und BestellungenEntwicklungsteam oder Agentur Redirects, Templates, Deployment, Canonicals, Meta-Daten
Server & Infrastruktur Dienstleister oder Dev-Team .htaccess, Statuscodes, DNS, Hosting
Analytics & Monitoring Analytics- oder Data-Team Tracking und Live-Checks der ersten 24 Stunden, Frühwarnsignale

Für die Gesamtsteuerung gilt: Hier musst du sattelfest sein und je Problem einen Business Case liefern, falls nötig. Jede Rolle bekommt eine Reaktionszeit und einen Eskalationsweg, und hinter jedem Team steht ein konkreter Name. Das kostet zwei Stunden vorab und spart oft Wochen Recovery-Zeit.

Achtung bei großen Projekten: Hier werden gern Skripte ausgeführt, um die .htaccess zu generieren. Funktioniert etwas nicht, braucht es auch den Owner dazu.

Technische Must-Haves vor dem Go-Live

Vor jedem Go-Live hake ich eine Reihe technischer Bausteine ab und strukturiere eine transparente Checkliste.

URL-Mapping: das Herzstück der Migration

Das URL-Mapping ist die vollständige Liste aller alten URLs mit Zuordnung zu den neuen URLs inklusive einer Qualifizierung pro URL. Ein fehlendes Mapping ist die häufigste Einzelursache für Traffic-Verluste nach einem Relaunch. Grundlage jeder Entscheidung ist Relevanz: Bewerte jede URL anhand der KPIs, die du ohnehin monitorst, etwa GA4-Umsatz, Impressionen, Klicks, Position, Backlinks und KI-Erwähnungen. Kleiner Tipp: Gewichte die einzelnen Metriken und du bekommst ein Scoring-Modell als Orientierung.

Bei Boost it stecken wir an dieser Stelle enorm viel Aufwand rein, weil hier über Gewinn und Verlust der Migration entschieden wird.

(Grafik: Beispielhaftes URL-Scoring mit gewichteten Metriken)

Migrieren, konsolidieren oder löschen

Pro URL gibt es drei Optionen:

  • Migrieren. Die Seite ist relevant und wird migriert, inklusive Inhalt, Meta-Daten, Bildern, Alt-Texten und interner Verlinkung.
  • Konsolidieren. Mehrere schwächere Seiten fließen in eine stärkere. Du behältst die leistungsstärkste URL und leitest den Rest per 301 darauf. Das stärkt die Autorität, riskiert aber Umsatz, wenn die neue Seite nicht alle Suchintentionen der Vorgänger abdeckt. Detailliert prüfen.
  • Löschen. Seiten ohne Traffic, Backlinks und strategische Bedeutung bekommen den Status 410. Tauchen doch noch Signale auf, etwa externe Links, leitest du per 301 auf die passende neue URL.

(Grafik: Redirect-Map, drei Entscheidungen pro URL)

Ein gesetzter 301 allein reicht jedoch nicht. Jede Weiterleitung braucht eine inhaltlich vollwertige Gegenseite. Meine Faustregel: Was vorher funktioniert hat, muss danach weiter funktionieren.

Auch Bilder, PDFs und Mediendateien haben URLs und gehören ins Mapping, und die interne Verlinkung zeigt direkt auf die neuen Ziele. Denk daran: Es ändert sich jede einzelne URL. Gib deshalb auch externen Marketingagenturen frühzeitig Bescheid, damit Feeds und Kampagnen angepasst werden.

Weitere technische Bausteine

Die folgenden Punkte prüfe ich vor jedem Go-Live:

  • URL-Struktur. Kurz, sprechend, ohne Session-IDs oder dynamische Parameter, so weit ist es klar. Wichtiger ist, dass die Struktur vorab abgestimmt und dann konsequent angewendet wird.
  • robots.txt und XML-Sitemap. Die robots.txt regelt, was Crawler dürfen. Die Sitemap zeigt ihnen, was sie crawlen sollen. Beide müssen am Go-Live auf die neue Website verweisen und in der Search Console eingereicht sein. Es hilft, die alte Sitemap übergangsweise online zu lassen. So crawlt Google die alten URLs erneut, erkennt die Weiterleitungen schneller und überträgt die Signale zügiger auf die neuen URLs. Bei einem Domain-Wechsel meldest du den Umzug zusätzlich über das Change-of-Address-Tool der Search Console. Das Gleiche gilt für die Bing Webmaster Tools, die eine eigene Funktion für Domain-Umzüge bieten.
  • Canonical-Tags. Doppelte oder leere Canonicals sind ein klassischer Fehler beim Plattformwechsel. Hier schleichen sich oft simple Fehler ein, etwa ein falsches Protokoll, uneinheitliche Trailing Slashes oder eine nicht angepasste URL-Syntax.
  • hreflang-Tags. Bei mehrsprachigen Seiten müssen die Sprach- und Länderverweise korrekt verknüpft sein. Ein Klassiker ist, dass sie nach dem Relaunch noch auf die alte Struktur zeigen.
  • Staging-Umgebung. Die Testversion hältst du per robots.txt, Basic-Auth oder noindex-Header für Google unsichtbar. Indexierte Staging-Seiten kosten Vertrauen. Häufiger ist der umgekehrte Fehler: Die Staging-robots.txt oder ein sitewide noindex gehen versehentlich mit live, und plötzlich darf kein Crawler die Live-Seite besuchen.
  • Core Web Vitals. Ladezeit, Interaktivität und visuelle Stabilität sind Ranking-Faktoren. Ein langsamerer Relaunch ist ein Rückschritt. Oft sind es unkomprimierte Bilder oder Videos, die den neuen Build ausbremsen.
  • Strukturierte Daten. Das Schema-Markup für Produkte, Artikel und FAQ muss mindestens das alte Niveau halten.
  • Backup und Rollback-Fähigkeit. Vor dem Go-Live sicherst du den alten Stand vollständig, inklusive Datenbank und Konfiguration. Nur so ist der Rollback aus der Taskforce mehr als ein Plan auf dem Papier. Stimm ihn vorab ab und kläre, bis zu welchem Schritt er überhaupt möglich ist.
  • llms.txt, falls vorhanden. Behandle sie wie die robots.txt. Ändert sich das URL-Schema, müssen die dort gelisteten URLs mitziehen. Ein nachweislicher Ranking- oder Citation-Hebel für die KI-Suche ist sie nach heutigem Stand nicht. Manche Systeme erzeugen sie inzwischen automatisch, prüfe also, ob bei dir überhaupt eine existiert.
  • Manueller Check. Einzelne Templates nach vorab definierten To-dos prüfen, von der Kategorieseite bis zum Checkout.

Wer einen detaillierten Projektplan aufsetzt, versieht jeden dieser Punkte mit klaren Verantwortlichkeiten.

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Bereit zu wachsen? Just boost it.

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CASES

From chaos to clarity.

The Brands that boosted it.

Clear playbooks and hard-won insights on SEO, SEA, GEO, analytics, and retention.

GAIA AG
Challenge

Building a B2C growth engine in a traditionally offline health system:

GAIA is a leading digital therapeutics company with over 20 years of experience and clinically proven products, but B2C was not an established acquisition channel. Sales historically relied on an offline process involving doctors and health insurers, with no existing digital funnel for direct patient acquisition.

The challenge was fundamental: how to translate a highly regulated, trust-based, offline healthcare journey into a compliant, scalable digital funnel for patients, while meeting the highest standards for data protection and medical sensitivity. Strategy existed, but no operational B2C engine was in place.

Solution

Designing and operationalizing a compliant B2C funnel from scratch:

We designed a full digital B2C funnel end-to-end, covering address capture, health insurance validation, doctor data handling, and compliant communication flows. From initial flowcharts to a first live version, the funnel was built within three weeks and fully stabilized within ten. In parallel, we implemented a complete full-funnel tracking and experimentation setup across GAIA’s core brands "deprexis" and "somnovia*" including server-side tracking, multivariate testing, and Looker dashboards for performance benchmarking. Paid Search (including PMax) was launched as the primary acquisition channel, supported by HubSpot workflows to re-engage users dropping out of the funnel. Foundations for organic growth were scoped in parallel, including CMS requirements and SEO readiness.

Result

From zero B2C setup to a scalable acquisition system:

Within three months, GAIA launched a fully operational, trackable B2C lead acquisition pipeline. Paid Search became a scalable growth lever, with ad spend increasing by +540% for somnovia and +826.9% for deprexis, while lead acquisition scaled accordingly. Traffic grew by +376.4% for somnovia and +130.8% for deprexis, while acquisition costs moved onto a sustainable, scalable trajectory. B2C is now an incremental growth channel for GAIA, with the funnel being rolled out across additional markets and digital therapeutics brands.

MHC Mobility
Challenge

Rebranding without a scalable growth engine:

MHC Mobility entered a major rebrand and redesign phase with a clear market positioning, strong personas, and a new visual identity.

However, the website ran on Salesforce and was not marketing-owned: every change required development resources, content updates were slow, and technical SEO issues repeatedly blocked scale. Strategy existed, execution didn’t.

Solution

Platform shift to unlock marketing speed:

We recommended a decisive move away from Salesforce to a marketing-controlled platform.

Together with MHC’s team and partner agencies, we migrated to a WordPress-based setup built for SEO, content scalability, and technical reliability. This unlocked rapid content rollout, proper site architecture, and the ability to systematically build organic demand.

Result

Following the platform migration, organic performance accelerated significantly. Clicks increased from by +63%, while impressions grew by +97% within six months. Organic traffic became the largest acquisition channel, driving 41.77% of total leads, with non-brand organic leads increasing by +964.86%. Visibility (Sistrix) grew by +1.180% covering essential non-brand keywords.

Dalma
Challenge

Entering a New Market with a Scalable SEO Engine.

Dalma expanded from France to Germany but lacked content, visibility, and proper tracking. The French SEO playbook couldn’t be reused, and no attribution framework existed to guide decisions.

Solution

We rebuilt their German SEO strategy from the ground up: transactional-first content, full tracking implementation, an AI-powered content pipeline, technical fixes, and GEO/AIO optimization for LLM visibility.

Result
  • German market activated from zero;
  • 170+ content pieces;
  • Break-even on organic leads after just 3 months (agency ROI fully covered by lead output);
  • +272% organic click growth;
  • +940% impression growth;
  • Strong LLM presence in high-intent insurance queries;
  • France restructured.
ROHDE Shoes
Challenge

ROHDE is a heritage brand with more than 150 years of history, yet until 2021 it operated exclusively as a B2B business. Shifting to a D2C model required building a completely new online shop and establishing an entirely new digital operating model within just three months.

Solution

Boost It stepped in as ROHDE’s operational D2C unit, taking ownership of project management, tracking, SEA, CRM setup, content seeding, and business strategy - complementing the internal team and ensuring execution at speed and scale.

Result

Since 2021, ROHDE has built a meaningful share of its revenue through D2C and established a completely new way of reaching customers.

  • ~7× revenue growth within three years;
  • ~122% YoY CAGR;
  • Organic Search scaled to 6× its original level, becoming a top-3 revenue channel;
  • Paid Search contributes 40–45% of revenue in peak seasons, guided by a ROAS of ~6;
  • CRM became the most efficient channel, reactivating ~22% of customers at the lowest CPO in the mix;
  • Server-side tracking implemented end-to-end, including attribution models across BigQuery, Stitchdata, and a Postgres database

McMakler
Challenge

McMakler was scaling a PropTech-brokerage model with a strong public valuation tool but its digital presence suffered from poor SEO structure, content cannibalization, and an unoptimized site architecture that risked undermining both visibility and crawl-efficiency across Germany’s extensive real-estate market.

Solution

We led a full SEO health audit, overhauled content architecture into strategic content clusters and magazine-style hubs, consolidated short-format pieces into authoritative long-form content, and developed internal linking logic to support "McCompass valuations", selectively focusing on high-value cities/areas to maximize crawl budget and ranking potential. All this positioned McMakler both as a data-driven PropTech brand and as a trusted information resource.

Result
  • Enabled McMakler to leverage its McCompass tool as a lead acquisition engine, fueled by SEO rather than purely paid or offline marketing;
  • Created a scalable content backbone aligned with the brand’s hybrid digital + local identity, supporting trust, traffic growth, and long-term organic acquisition;
  • Mitigated SEO risks (cannibalization, poor architecture) at a time when McMakler was investing heavily in growth and positioning itself as a market leader.
Autarq Solardachziegel
Challenge

Autarq needed a comprehensive SEO & SEA approach to enhance brand awareness and lead generation from scratch. Additionally a in-depth full funnel tracking setup was required which integrates not only website dat abut also backend data from CRM & Backend.

Solution

Developed a full-funnel strategy, including technical SEO, paid search, and content marketing levers. All based on full funnel tracking based on Server-Side Tracking in Google Cloud Run & GTM with Looker to visualize data. All marketing activities used real-time lead data combined with marketing data to break down margin contribution and CACs.

Result
  • +150% increase in high-intent leads YoY
  • 40% lower cost per acquisition
  • 300x more search visibility on solar topics.
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What our Clients say.

SEO and SEA that deliver.

Businesses trust Boost It to supercharge their SEO & SEA
- here’s how we’ve transformed their growth.

Boost it has been accompanying ROHDE on its journey from B2B to D2C since day one. The goal was to launch the ROHDE D2C online shop within 3 months, while taking over project management and implementing SEO and SEA. To this day, BOOST IT continues to support us in performance marketing. What did you enjoy most during your collaboration? The direct contact and the comprehensive consulting across every aspect in order to position ROHDE holistically. Always honest and transparent.

Marco Herbst
Head of Content
ROHDE Shoes GmbH

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Benjamin Ruth
Managing Director
Wildwood Camping

BOOST IT was initially only supposed to integrate Klaviyo as a marketing tool. By now, the agency supports us holistically in the areas of CRM, SEO, and controlling. The agency works incredibly flexibly according to our needs. From operating completely autonomously to collaborating closely in strategic sparring, they are extremely easy to work with.

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Chief Growth Officer
BIOMES

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Chris Brycki
Founder & CEO
Stockspot

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Julia Meyer zu Erpen
Head of B2C
Wellington Clothing GmbH

BOOST IT has a very professional team. And Stephan is an excellent team leader, great with followup, attention to detail, and aligning with all parties involved. Being so busy as we are, Stephan always knew how to give us the right amount of "push" to move forward. I truly enjoyed our collaboration.

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General Manager
VESYNC

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Kai Buntrock
CEO
Autarq GmbH

What was the goal of your collaboration? BOOST IT helps us improve our Google presence and drive performance to our online shop. What did you enjoy most during your collaboration? Working with Stephan from BOOST IT is always constructive and on equal footing. With his experience and holistic approach, he helps us move the brand forward as a whole. He also places special emphasis on the brand’s individual needs and a long-term strategic vision.

Elisa Timmert
Head of Marketing
ROHDE Shoes GmbH
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